Garten- und Pflanzengesundheit - gartenprobleme.de

Gartenprobleme was tun?

Die besten Gartentipps
damit es erst gar keine Probleme im Garten gibt

Richtig planen, pflanzen und pflegen

Blattlausvertilger Marienkäfer Jeder wünscht sich einen schönen Garten - und versteht darunter etwas anderes: Der eine mag es natürlich und heimelig, der andere symmetrisch und prunkvoll und der nächste im ?Retro-Chic? oder ?stylish?. Aber eines wollen alle: gesunde Pflanzen, an deren Wachsen und Gedeihen sie sich erfreuen können.

Die Realität sieht oft anders aus: Pflanzen, auf die man sich besonders gefreut hat, mickern vor sich hin, die Rosen werden von Pilzkrankheiten geplagt, mehr Moos und -> Unkraut im Rasen als Gräser und viele andere Gartenprobleme.


Gartentipp 1
Sich an den Ansprüchen der Pflanzen orientieren

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Viele Probleme im Garten lassen sich vermeiden, wenn man Pflanzen nicht nur nach dem Aussehen, sondern danach aussucht, ob sie zum jeweiligen Standort passen - nämlich ob sie da, wo sie hingepflanzt werden sollen, ihrer Art und Sorte entsprechend genügend Licht und Wärme abbekommen und ob ihnen der Boden (zum Beispiel der pH-Wert und die Durchlässigkeit) passt. Wenn man die Pflanzenlieblinge dann noch entsprechend ihren Ansprüchen pflegt (gießt, düngt, schneidet), kann nur noch wenig schief gehen.


Gartentipp 2
Sonnenplätze für die Sonnenhungrigen

Rosen, Gemüsebeete und der Obstgarten benötigen immer einen sonnigen, windoffenen Standort. Die Sonne macht diese Pflanzen kräftig und widerstandsfähig. An einem windoffenen Standort trocknen sie rasch ab - beides ist die beste Vorbeugung gegen viele Krankheiten.


Gartentipp 3
Schatten muss kein Problemstandort im Garten sein

Sonnenhungrige Pflanzen passen nicht an halbschattige bis schattige Plätze im Garten. An solche Plätze gehören schattenverträgliche Pflanzen, beispielsweise

  • Berberitze
  • Buchsbaum
  • Efeu
  • Pachysandra
  • Hartriegel
  • Immergrün
  • Eisenhut
  • Waldglockenblume
  • Elfenblume
  • Götterblume
  • Akelei
  • Waldmeister
  • Walderdbeere
  • Leberblümchen
  • Funkien (Hosta)
  • Gedenkemein
  • Schaumblüte
  • Begonien
  • Fleißiges Lieschen
  • Harfenstrauch

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Die genannten sind nur einige Beispiele für Gehölze, Stauden und Sommerblumen, die mit wenig Sonne auskommen. Es gibt auch schattenverträgliche Gemüse und Kräuter. Fachkundige Beratung zum genauen Standort (Vollschatten, Gehölzrand) bieten Experten bzw. Fachfirmen: Gärtner, Staudengärtner, Baumschulen, Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen. Denn es kommt nicht nur auf die Lichtverhältnisse, sondern auch auf den Boden an.


Gartentipp 4
Gartengehölze, die sich auch für schwere Gartenböden eignen

Schwerer Boden stellt für viele Pflanzen ein Problem dar, nicht jedoch für diese Pflanzen (Beispiele):

  • Spitzahorn
  • Silberahorn
  • Zierquitte
  • Deutzie
  • Waldrebe
  • Kornelkirsche
  • Forsythien
  • Weißdorn
  • Buche
  • Walnuss
  • Vogelkirsche
  • Salweide
  • Holunder
  • Eberesche
  • Prachtspiere
  • Kolkwitzie

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Gartentipp 5
Manche Pflanzen vertragen keinen kalkhaltigen Boden

Pflanzen sind an ihren Heimatstandort hinsichtlich Licht, Wärme und Boden angepasst.

Die Heidekrautgewächse Calluna, Daboecia und Erica arborea beispielsweise vertragen keinen Kalk. Werden sie in einen kalkhaltigen Gartenboden gepflanzt, werden zunächst die Spitzen gelb (durch den Kalk im Boden wird bei diesen Pflanzen die Eisenaufnahme gestört und dadurch kein Chlorophyll mehr gebildet), später werden diese Pflanzen braun und sterben ab. Etwas weniger kalkempfindlich sind Erica carnea, Erica mediterranea und Erica tetralix.

Auch die meisten Rhododendren und Azaleen sind kalkempfindlich. Es gibt aber auch Ausnahmen: Kalktolerant sind bei den großblumigen Hybriden solche, die auf kalktolerante Unterlagen veredelt wurden - doch auch sie wünschen einen Boden mit einem pH-Wert unter 6,5. Der pH-Wert gibt den Säuregrad des Bodens an: pH 7 ist neutral, Werte darunter gehen in den sauren Bereich, Werte darüber in den alkalischen Bereich. Von den Arten ist beispielsweise Rhododendron insigne kalktolerant.


Gartentipp 6
Kräftige Jungpflanzen verwenden

Gesunde, kräftige Jungpflanzen entwickeln sich schneller und besser als schwächliche Verreckerl. Sowohl beim Kauf von Jungpflanzen als auch bei der Verwendung selbst gezogener Jungpflanzen sollte man auf einen gedrungenen, arttypischen Wuchs achten. Denn nur aus kräftigen Jungpflanzen werden gesunde, schöne Gartenpflanzen.

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Dagegen deuten lange Triebe mit wenigen Blättern darauf hin, dass Pflanzen unter ungünstigen Bedingungen herangezogen wurde, z. B. zu wenig Licht hatten. Solche Pflanzen sind in der Regel später besonders anfällig für Krankheiten und Schädlinge (beispielsweise Blattläuse) - also lieber nicht verwenden.


Buchtipp:
Gartenprobleme - was tun?

Gartenprobleme - was tun? *
Eva Schumann
Obst- und Gartenbau-Verlag München
80 Seiten
ISBN 978-3-875-96109-6

Hinweis:
Das Buch wird zwar als Erstauflage 1997 beschrieben, wurde aber 2011 geprüft, aktualisiert (Sorten- und Mittelempfehlungen) und erhielt einen neuen Umschlag. Die ISBN wurde jedoch beibehalten.

Die Autorin von Gartenprobleme - was tun?*, Eva Schumann, ist Gartenbau-Ingenieurin und begeisterte Hobbygärtnerin. Sie hat jahrelang im Gartenfachhandel, biologischen Pflanzenschutz und in der Informationsstelle Weihenstephan gearbeitet. Aus ihrer langjährigen Berufspraxix und als leidenschaftliche Hobbygärtnerin kennt sie die Probleme im Garten und auf dem Balkon. Mit ihrem Büchlein gibt sie ihre wichtigsten Erfahrungen zur Vermeidung und zur Heilung von Krankheiten, Schädlingen und anderen Problemen im Garten, auf dem Balkon und der Terrasse weiter. Zusammenhänge für die Entstehung von Problemen werden aufgezeigt, gleichzeitig ist das Büchlein ein Nachschlagewerk zu den häufigsten Problemen bei Obst, Gemüse, Kräutern, Blumen, Gehölzen und Stauden.


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Hinweis zu Pflanzenschutzmitteltipps:
Bitte beachten Sie, dass sich die Zulassungen für Pflanzenschutzmittel ständig verändern. Aktuelle Informationen finden Sie beim -> BVL