Raupen im Garten
Raupen sind die Nachkommen von Faltern. Manche sind die “Jungtiere” von beliebten oder geschützten Schmetterlingen (Schwalbenschwanz,
Totenkopf, Bärenspinner), über solche seltenen Gäste sollte man sich freuen (siehe auch “Nützlinge und Schädlinge”, Buchtipp). Die Freude vergeht
allerdings wenn Kohlweißlingsraupen den Kohl niedermachen oder Frostspannerraupen die Obst- und Ziergehölze abfressen.
Was tun gegen Raupen?
Einzeln auftretende Raupen können abgesammelt werden, Nester - z.B. von
Goldafterraupen - schneidet man am besten komplett aus. Viele Raupenarten können mit dem biologischen “Neudorffs-Raupenspritzmittel” (Gartencenter) bekämpft werden (genaueres zur Anwendung siehe “Probleme im Garten - was tun”). Raupenleimringe gegen Frostspanner werden Anfang Oktober angelegt (Stützpfähle nicht vergessen!). Ähnlich wie Räupchen sehen die
Larven von Blattwespen aus, und auch der Schaden, den sie anrichten, ist ähnlich (beispielsweise an Rosen, Stachelbeeren und Johannisbeeren). Diese flinken Tiere können einen Strauch schnell kahl
fressen, wenn sie in Massen auftreten. Sie kann man mit einem scharfen Wasserstrahl abspritzen (wiederholen, denn sie krabbeln wieder hoch) oder mit Spruzit (Gartencenter) bekämpfen.
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Buchtipps für Hobbygärtner
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