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Gartenprobleme was tun?

Kranke Rosen - was tun?

Sternrußtau, Rosenrost und andere Pilzkrankheiten an Rosen

Sternrußtau Rosen werden von vielen Pilzkrankheiten befallen: Für Sternrußtau typisch sind schwarze, ausgefranste Blattflecken (siehe Bild). Die Krankheit tritt von April bis September auf. Echten Mehltau erkennt man am weißlichen Belag auf der Blattoberseite (April bis September). Doch die häufigste Rosenkrankheit ist der Rosenrost - vor allem in der Zeit von April bis Juli.

Beim Rosenrost zeigen sich auf der Blattoberseite kleine Flecken, blattunterseits sieht man Sporenlager, die erst gelb bis orange, später braun bis schwarz sind. Die Krankheit überwintert auf den abgefallenen Blättern.

Für den Falschen Mehltau typisch sind deutlich abgegrenzte, fingernagelgroße und größere, teilweise zusammenfließende, rot-braune Blattflecken von April bis August, oft mit gräulichem Schimmelrasen auf der Blattunterseite.


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Gartenprobleme - was tun?*

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Rosen pflegen*

Rosenkrankheiten - was tun?

  • Bei Neupflanzungen widerstandsfähige Sorten wählen (ADR-Rosen)
  • Rosen sollten im Garten immer einen offenen sonnigen Platz erhalten
  • Möglichst nicht über die Blätter beregnen
  • Rosen fachgerecht schneiden und pflegen
  • Abgefallene Blätter (Falllaub) regelmäßig entfernen
  • Fungizide (Pilzbekämpfungsmittel) aus dem Gartenfachhandel
    Es sollte genau darauf geachtet werden, gegen welche Krankheit an welcher Pflanze das Präparat wirkt. Außerdem muss man die aktuellen Zulassungen für Pflanzenschutzmittel beachten. Am einfachsten findet man aktuell zugelassene Mittel über die -> Datenbank des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) - bei der Suche HuK für Haus- und Kleingarten auswählen.

Neben den oben genannten Pilzkrankheiten treten an Rosen auch Schädlinge auf, beispielsweise: -> Blattläuse (April bis August), Spinnmilben (Mai bis September), Zikaden (Mai bis September), Rosenblatt-Rollwespe (Mai bis August), Blattwespenlarven (April bis September), Frostspanner (März bis Mai), Rosenwickler (April bis Mai).

Vögel, Marienkäfer, Blattlauslöwen (Florfliegenlarven) und andere Nützlinge im Garten helfen bei der Bekämpfung von Schädlingen. Ansonsten kann man Blattlauskolonien an den Triebspitzen zerdrücken (Handschuhe anziehen) oder mit Wasser oder Kaliseifenpräparat abspritzen. Andere lassen sich absammeln (Raupen), eingerollte Blätter sollte man sehr früh abpflücken (bevor die Larven der Rosenblatt-Rollwespe abhauen). Nur im Notfall sollte man, wenn überhaupt, "härtere" Spritzmittel verwenden - und nur, wenn die Schädlinge tatsächlich noch da sind, denn bei manchen, wie den Blattwespenlarven, sind die Schädlinge meist schon weg, wenn man die Löcher in den Blättern entdeckt. Spritzen ist dann nur noch rausgeworfenes Geld und Umweltbelastung.



Rosen schneiden*

Rosen für Einsteiger*

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Hinweis zu Pflanzenschutzmitteltipps:
Bitte beachten Sie, dass sich die Zulassungen für Pflanzenschutzmittel ständig verändern. Aktuelle Informationen finden Sie beim -> BVL