Birnengitterrost - was tun?
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© Eva Schumann,
     Freising

Birnengitterrost

Gartenprobleme - was tun? - Informationen und Rezensionen bei Amazon Diese Pilzkrankheit an den Birnenbäumen ist durch die leuchtend orangeroten Punkte auf den Blattoberseiten sehr auffällig (nicht zu verwechseln mit den blasigen, rötlichen Auftreibungen, die von Birnenpockenmilben verursacht werden). Auf der Blattunterseite findet man später warzenähnliche Gebilde. Jungen Obstbäumen kann diese Krankheit ernsten Schaden zufügen, bei älteren Bäumen im Hausgarten ist meist keine Bekämpfung notwendig.

Buchtipp: Gartenprobleme - Was tun?    

Tatsächlich ist die Birne im Winter befallsfrei, da der infizierende Pilz nur auf bestimmten Wacholderarten überwintern kann. Von diesen kranken Wacholdern aus werden die Birnbäume jedes Jahr neu infiziert. Die Sporen des Pilzes können mehrere hundert Meter mit dem Wind getragen werden. Es ist also nicht leicht, den Verursacher der Infektion auszumachen. Die Birnensorten sind unterschiedlich anfällig.

Als stark bis sehr stark anfällig für den Birnengitterrost gelten `Alexander Lukas´, `Vereinsdechants´, `Gute Graue´, `Mollebusch´ und `Williams Christ´. Weniger anfällig gegen Birnengitterrost sollen z. B. `Bunte Juli´, `Condo´ und  `Gellert´ sein. Auch `Clapps´, `Trevoux´, `Doppelte Phillips´, `Gräfin von Paris´ und `Gute Luise´ sind weniger birnengitterrostanfällig, dafür aber feuerbrandanfällig (Angaben aus Gartenratgeber 6/99, Thomas Schuster, Pflanzenschutzdienst Ingolstadt).

Maßnahmen

 

Um eine Infektion der Birne durch Wacholder zu verhindern, müssen die Wacholder gesund gehalten werden. Auf jeden Fall sollte man im eigenen Garten die Wacholder kontrollieren und keulige Verdickungen (oft mit orangefarbenen Auswüchsen) bis weit ins gesunde Holz zurückschneiden bzw. stark befallene Wacholder ganz entfernen. Solche Maßnahmen kann man aber in der Regel nur an den Pflanzen im eigenen Garten durchführen (doch der Verursacher kann weit weg stehen). Auch die Birnenbäume sollte man regelmäßig auf Befall kontrollieren. Erste befallene Blätter sollte man gleich auspflücken. Ab April kann man mit einem Stärkungsmittel spritzen (z. B. Neudorff Neudo-Vital).

Buchtipps
Biologischer Pflanzenschutz - Marie-Luise Kreuter - Informationen und Rezensionen zum Buch klick hier Farbatlas Gehölzkrankheiten, Ziersträucher und Parkbäume - klick hier für mehr Infos

Der Obstgehölzschnitt - klick hier für mehr Infos

                             


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