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Gartenprobleme was tun?

Ameisen im Garten

Ameisen im Garten - in Beeten, auf der Terrasse und in Kübeln

-> Ameisen im Garten - erste Hilfe für betroffene Pflanzen
-> Ameisen im Garten - Hausmittel
-> Ameisen im Pflanzkübel


Ameisen im Garten

Ameisen im Garten - in Beeten, auf der Terrasse und in Kübeln treten sie aufAmeisen leben zwar im Gartenboden und oft auch in Pflanzkübeln, Balkonkästen und Töpfen, doch sie fressen keine Pflanzenwurzeln! Dennoch können Ameisen im Garten indirekt Pflanzenschäden anrichten: Weil die Ameisen den Boden verwühlen, verlieren die Pflanzenwurzeln den direkten Bodenkontakt, den sie brauchen, um Wasser und Nährstoffe aufzunehmen. Die Folge: Die Pflanzen können vertrocknen.

Ameisen im Garten pflegen außerdem Blattläuse wie Weidevieh: Sie beschützen die Blattläuse vor ihren natürlichen Feinden wie Marienkäfer und Florfliegenlarven, sie bringen sie zu neuen Futterplätzen und darüber hinaus regen sie die Blattläuse durch Betrillern (Klopfen auf den Leib) zu verstärktem Saugen an. All das tun die Ameisen im Garten natürlich nicht uneigennützig – je mehr Pflanzensaft die Blättläuse saugen, desto mehr Zuckerwasser ("Honigtau") scheiden sie aus (die Läuse selbst nutzen vor allem den Eiweißanteil des Pflanzensaftes). Die Ameisen "ernten" die Honigtau-Ausscheidungen der Blattläuse.


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Gartenprobleme - was tun?*

Ameisen mögen trockenen Gartenboden, müssen aber gleichzeitig ihre Brut vor direkter Sonne schützen. Ihre Nester findet man daher oft unter Steinen am Beetrand (Bild: umgedrehter Stein).
Ameisen mögen trockene Böden beispielsweise unter Steinen


Ameisen im Garten - erste Hilfe für betroffene Pflanzen

Manchmal reicht es bereits, die -> Blattläuse zu bekämpfen, die die Ameisen angelockt haben.

Wo die Erde im Wurzelbereich von Ameisen verwühlt wurde, muss eine Zeitlang regelmäßig durchdringend gegossen werden, damit die Erde wieder an die Wurzeln geschlämmt wird und die Pflanzenwurzeln Wasser und Nährstoffe aufnehmen können. Ein Nebeneffekt: Diese feuchte Erde mögen die Ameisen gar nicht und ziehen oft mit ihrer Brut weg.


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Ameisen im Garten - Hausmittel

Ameisen im Garten kann man leicht los werden: Man stülpt einen leeren Blumentopf über ein Ameisennest. Die Ameisen ziehen erfahrungsgemäß samt ihrer Brut in den Topf und man kann sie einfach umsiedeln, indem man einen Spaten oder eine Platte unter den Topf schiebt.

Eine andere Möglichkeit, Ameisen im Garten zu bekämpfen, ist das Übergießen des Nestes mit kochendem Wasser. Diese Art Ameisenbekämpfung ist nur möglich, wenn das Nest nicht an eine Pflanze angrenzt. Allerdings sind die Ameisen dann auch nicht pflanzenschädlich - stören aber vielleicht, wenn sich gerade dort der Picknickplatz befindet.

Eine weitere Bekämpfungsmethode bei Ameisen im Garten ist es, sie mit Duft zu vertreiben - es wird von guten Erfahrungen mit Lavendel, Kerbel und Gewürznelken sowie stark riechenden Pflanzenjauchen berichtet. Verschiedentlich wurden auch gute Erfahrungen mit dem Ausstreuen von Zimtpulver oder Backpulver gemacht - beispielsweise an der Terrasse oder auf Wegen.


Ameisen im Pflanzkübel - was tun?

Die wichtigsten möglichen Maßnahmen gegen Ameisen im Pflanzkübel sind:

  • Regelmäßig durchdringend gießen, so dass die Erde wieder an die Wurzeln geschwemmt wird - nach einigen Tagen ziehen die Ameisen in der Regel aus.
  • Vertreiben der Ameisen mit Lavendel, Kerbel und Gewürznelken.
  • Blattläuse und andere honigtauproduzierende Pflanzenschädlinge an den Pflanzen bekämpfen (nützlingsschonende Bekämpfung von Blattläusen
    beispielsweise durch -> umweltverträgliche Bekämpfungsmittel oder gezielten ->  Nützlingseinsatz

Am besten werden mehrere Maßnahmen kombiniert.

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Hinweis zu Pflanzenschutzmitteltipps:
Bitte beachten Sie, dass sich die Zulassungen für Pflanzenschutzmittel ständig verändern. Aktuelle Informationen finden Sie beim -> BVL